11.06.2010: MDK Hessen ausgezeichnet mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie


 
 Zertifiziert familienfreundlich: Staatssekretär Hintze, Geschäftsführer Gnatzy (Mitte)
und Familienministerin Schröder bei der Verleihung in Berlin.

Oberursel, 11. Juni 2010. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung in Hessen (MDK Hessen) nimmt gesellschaftliche Verantwortung wahr – in seiner Rolle als sozialmedizinischer Gutachterdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sowie darüber hinaus als fortschrittlicher Arbeitgeber. Für sein Konzept familienbewusster Personalpolitik hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Ministerium für Wirtschaft und Technologie den MDK Hessen jetzt als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet.

Am Freitag,11. Juni 2010, erhielten in Berlin neben dem MDK Hessen rund 300 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen die Zertifikate zum audit aus den Händen der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze. Staatssekretär Hintze vertrat den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, der gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Schröder die Schirmherrschaft für das audit trägt.

Für den MDK Hessen nahmen der Geschäftsführer, Dr. Dr. Wolfgang Gnatzy, der Leitende Arzt, Dr. Jörg van Essen, und die Frauenbeauftragte, Tatjana Dorn, die Urkunde zum audit berufundfamilie entgegen. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges Thema“, so Wolfgang Gnatzy. „Den Beruf des Arztes, der heute zu 60 Prozent von Frauen ausgeübt wird, betrifft das ganz besonders! Den Maßnahmen, die diese Vereinbarkeit weiter fördern, wollen wir uns in Zukunft daher verstärkt widmen.“

Familien- und Berufsleben stehen beim MDK Hessen nicht im Widerspruch. Mit verschiedenen Teilzeitmodellen, Arbeitszeitkonten und Gleitzeit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon jetzt vielfältige Möglichkeiten, ihre Arbeitszeit an die verschiedenen Erfordernisse anzupassen. Bei Krankheit naher Angehöriger sind darüber hinaus Freistellungen möglich. Und in elternzeitbezogenen Mitarbeitergesprächen können Mütter und Väter mit der jeweiligen Führungskraft für diese Phase Teilzeit oder den Besuch von Fortbildungen vereinbaren, um das Kontakthalten zu erleichtern.

Der MDK Hessen ist im Auftrag der Kranken- und Pflegekassen sowie ihrer Verbände sachverständig tätig. Seine Hauptaufgaben auf der Grundlage des Sozialgesetzbuchs sind sozialmedizinische Begutachtungen von Versicherten, Qualitätsprüfungen in Versorgungseinrichtungen, Beratungen zu Grundsatz- und Versorgungsfragen und Fortbildungen bei Sozialleistungsträgern.

Zu Beginn des Jahres 2010 beschäftigte der MDK Hessen an neun Standorten in Hessen (Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Kassel, Marburg, Oberursel, Offenbach und Wiesbaden) 529 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit: 161 Ärztinnen und Ärzte, 88 Pflegefachkräfte, eine Psychologin und zwei Psychologen, zwei Orthopädiemechanikermeister, 220 Assistenzkräfte einschließlich vier Kodierassistentinnen, 49 Verwaltungskräfte und 6 Auszubildende zur Kaufrau/Kaufmann für Bürokommunikation. Im Jahr 2009 erstellte der MDK Hessen rund 600.000 gutachtliche Stellungnahmen und führte über 700 Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen durch.

Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Ministerium für Wirtschaft und Technologie sowie eine Liste der zertifizierten Unternehmen sind im Internet zum Herunterladen verfügbar: www.beruf-und-familie.de/presse. Fotos der einzelnen Zertifikatsübergaben werden am 12. Juni 2010 unter www.beruf-und-familie.de/bildarchiv bereitgestellt.


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